disziplin beim schreiben

autorenwort
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komplizierte sache – einerseits schreibe ich viel und gern und so oft ich kann. trotzdem bekomme ich die grossen projekte nicht fertig. grund: ich beginne voller elan, plage mich geduldig mit durchhängern und dem alltag herum. und dann fehlen da bloss noch diese zwei oder drei letzten kapitel – die ich ums ver***cken nicht schreibe.

fazit des letzten jahres: angeregt von Richard Nordens schreibtipps habe ich mir im august einen jahresplan gemacht,

Was ich als Autorin erreichen will – ein Zeitplan von 11.8.2014 – 11.7.2015. ich machte listen mit projekten, wettbewerben, literaturtagen und schreibgruppen. was bis wann, wo usw.

ergebnis: mein krimiprojekt “Mannhart & Elsener” ist trotzdem nicht fertig geworden. genauso wenig habe ich meine kurzgeschichtensammlung begonnen oder im NaNoWriMo “Wolkenkratzer” einmal durch geschrieben (oh ja, dazu habe ich euch in einem separaten post auch noch etwas zu sagen). dabei hatte ich mir parallel zu dem plan auch noch termine im kalender gesetzt und jeweils am abend vorher die schreibziele definiert.

während diesem jahr habe ich mich bei keinem buchfestival gezeigt und auch sonst keine präsenz markiert. nirgends. ausserdem habe ich mich auch bei den schreibgruppen rar gemacht – wenn ich nix vorzuweisen habe, brauch ich auch nicht zu den schreibgruppen gehen, ist ja klar.

so geht mein autorenleben nicht weiter, finde ich. also muss ein neuer masterplan her. kann ja nicht sein, dass ich jeden tag brav um neun uhr am rechner sitze und bis elf, halb zwölf … nichts … vollbringe, oder? dabei waren die ideen doch gut. also bei behalten und disziplin üben?

erzählt mir jemand von seinem masterplan? 

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5 Kommentare zu „disziplin beim schreiben

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  1. Hallo Rita, habe mir gerade ein paar Posts von dir angeschaut, finde ich sehr gut, dass einzige was ich dir raten kann, da du offensichtlich sehr stark mit deiner Schreibroutine etc. kämpfts, schmeiß deine ganzen Holfsmittel über Bord, setzte dich jeden Tag, eine Stunde oder so hin und schreibe, tag ein tag aus. Habe es ähnlich wie du gehandhabt in der Vergangenheit und hat mich nicht weit gebracht, daher schreibe ich jetzt einfach jeden Tag, zur selben Zeit, sieben Tage die Woche, und es klappt besser als all die Jahre zuvor. Gruß, Philipp

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    1. Hey Philipp, danke für deinen tipp. nehme ich mir zu herzen. in einem meiner nächsten posts geht es übrigens genau darum: jeden tag schreiben. dir wünsche ich weiterhin viel spass mit deinem blog. da stöber ich gerne drin. grüsse rita.

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  2. huhu rita!
    du, schreiben – ich hab es famos in erinnerung und hab zum vergleich einige alte texte von dir durchwühlt. spannend, feiner witz, pointiert, stichworte die mir dazu eingefallen sind. einen disziplinarischen masterplan hab ich nicht und selbst wenn ich einen hätte, wäre er so wertvoll wie das elende reiskorn, welches dem hocherhabenen kaiser ping aus der schüssel hüpfte und von seinem lieblingschihuahua gefressen wurde. aber ein remember hab ich, ein remember wie frei du schreiben kannst – samen setzen, bekannte, exotische, grosse, kleine, quadratische und gepunktete, sie wachsen lassen und blüten pflücken. etwas das kraft gibt, inspiriert, disziplin aromatisiert, (den ernst pulverisiert) und somit..’automatisiert‘.

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