samstag bei zürich liest 16

umständehalber musste ich mein programm für den #zl16-samstag kürzen.

der besuch beim unionsverlag war das super-highlight: auf tuchfühlung mit petra ivanov. jawoll, ich sass gaaanz vorne, gleich neben ihr. so nahe kommt man bei zürich liest den autorInnen. leider gibts davon kein bild. ich habe (noch) hemmungen, das handy für ein gemeinsames selfie zu zücken (obwohl, so einen kurzen moment lang habe ich mir’s überlegt).

die herbststimmung machte uns lust auf einen spaziergang vom bahnhof zur neptunstrasse. der unionsverlag belegt drei stockwerke in einem hübschen alten haus mit steintreppen und knarzenden holzböden. die räume sind weiss gestrichen und luftig eingerichet. man konnte man sich in den büros umsehen, mit den büchermachern plaudern. ein gläschen trinken und den reichhaltigen büchertisch auskundschaften.

das lektoratsbüro, in dem die lesung stattfand, hat einen witzigen erker, aus dem petra ivanov heraus gelesen hat, so gross war das interesse. petra ivanov las gekonnt vor und stoppte nach dreissig minuten natürlich an genau so einer stelle, wo man gerne weiter gehört hätte. besonders gut gefiel mir, dass sie sich noch eine gute halbe stunde lang unseren fragen stellte und erzählte, wie sie arbeitet.

danach ging’s durch die dämmerung hinunter ins niederdorf, zur femscript lesbar und gleich danach noch weiter zur buchhandlung beer, wo ulrich knellwolf seine lesung „Gott – Kriminalkommissar oder Familienvater“ hielt. die buchhandlung an der St. Peterhofstatt ist auch sonst einen besuch wert. speziell, wenn man an antroposophischen themen interessiert ist. auch hier wurde man nach der lesung bewirtet und konnte mit dem autor plaudern.

uns war dann aber nach essen. wir verkrümelten uns in einen burgerladen beim Stüssihof. die burger sind super fein und das „Chopf ab“-bier einfach s…gut, nach einem lesungsmarathon. hier stiess meine schreibfreundin AK (ihr kennt sie vom #schreiburlaub) zu uns.

gemeinsamen gönnten wir uns zum abschluss des #zl16-samstags  nachts im karl: tim krohn las aus seinem crowfunding-projekt „Herr Brechbühl sucht eine Katze“. das war vielleicht ein vergnüglicher abschluss. ich habe bislang wenig von ihm gelesen. aber den „Herrn Brechbühl“ werde ich mir genehmigen. denn die geschichten sind in zürich basiert. allein schon das macht freude beim lesen. und die geschichten sind witzig geschrieben, was die szenen-lacher bewiesen.

jo, das war also mein zürich liest ’16 samstag. was habt ihr bei zürich liest ’16 so erlebt? erzählt davon in den kommentaren. ich freu mich.

 

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