winterschlaf?

hallo liebe follower

ein gaaanz winzig kleines lebenszeichen: es gibt mich noch. auch wenn die 31 tage #autorenwahnsinn challenge bei tag 12 (hier) bzw. 14 (instagram) abgebrochen ist.

wie stets haben die prioritäten den #autorenwahnsinn überrollt und euch somit bei halbzeit vergeblich auf neues warten lassen. sorry. es sieht so aus, dass ich mir bis März noch eine blog-pause leiste (noch mehr prioritäten, die abgehakt werden wollen). ich vermute, es wird auch künftig so sein, dass ich von März bis November mich öfter hier zu wort melde und von Dezember bis März halt eben meinen #autorenwinterschlaf halte.

aber: so ewig konsequent handhabe ich das bestimmt nicht. es gibt doch immer wieder neues zu entdecken. heute zum beispiel bei Discover: „I write because …“ diesen blogger: Plasma – lest doch mal rein. viel spass

und wir lesen uns – hoffentlich bald wieder.

 

tag 12 – ein zitat aus deinem letzten manuskript

ich sitze gerade auf der blumeninsel mainau und kann mich fast nicht entscheiden, welche textstelle ich euch zeigen soll. 

„Herr Elsener, ich bringe Ihnen Ihren neuen Chef.“ 

Elsener? Bestimmt hatte er sich verhört.  

Er betrat den Eckaum. Zwei Seiten nahmen Fenster ein. Sonnenstrahlen malten durch die heruntergelassenen Rollläden helle Punkte auf den Boden. Davor standen zwei Schreibtische einander gegenüber. Eine Wand war mit einer grossen Stadtkarte tapeziert. Die andere weiss gestrichene Wand war mit Magneten bedeckt. Auf den Registerschränken wucherte ein sattgrüner Farn. Er musste an die Basilikumpflanze auf seinem Balkon denken, die seine Mutter ihm vergangene Woche zu seinem Einzug in die neue Wohnung geschenkt hatte. Damals war die Pflanze auch noch so grün und kräftig gewesen.

Herr Elsener drehte sich von seinem Computer weg. Erstaunen malte sich auf seinem ovalen Gesicht mit dem markanten Kinn.

„Ich werd‘ verrückt. Du bist das?“ Langsam stand er auf.

Major Huonder, der sie einander hatte vorstellen wollen, sah mit offenem Mund vom einen zum anderen.

„Sie beide kennen sich?“

„Das ist ja mal ein Zufall“, stiess Mannhart hervor. „Ich hatte keine Ahnung.“

Bevor irgendwer mehr sagen konnte, klingelte das Telefon.

„Elsener? Verstehe. Wo?“ Er kritzelte etwas auf einen Block.

„Sieht aus, als hätten Sie bereits Ihren ersten Fall, Herr Mannhart“, raunte Major Huonder neben ihm.

„Verstanden. Wir kommen sofort.“

ja, das ist also ein auszug
aus „Mannhart & Elsener – Josefwiese“, der erste band meiner krimiserie, den ich gerade ausgiebig überarbeite. wie gefällt euch der einstieg ins erste kapitel? welche erwartungen erfüllt er? was fehlt euch?

31 tage #autorenwahnsinn

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31 tage #autorenwahnsinn

tag 3: deine inspiration für das aktuelle projekt
angefangen hat die ganze sache mit einem dartpfeil.
knapp vier jahre ist es her, dass wir an der SAL dartpfeile auf eine stadtkarte von zürich geworfen haben. mein pfeil traf die josefwiese, gleich bei der kehrichtverbrennungsanlage.
„Oh, da kann man doch super eine leiche verschwinden lassen“, entfuhr es J.

ja, und so ist meine krimiserie „Mannhart & Elsener entstanden. mein diesjähriges projekt trägt momentan noch den arbeitstitel „statuette“. ich denke aber, es wird schliesslich „Heureka“ oder „Zürichhorn“ heissen. geschrieben habe ich es im vergangenen november auf Mallorca und jetzt sollte ich es bis im oktober soweit überarbeitet haben.
so sieht die inspiration für den zweiten band meiner kriminiserie aus:

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die inspiration für den 2. band von „Mannhart & Elsener“: die seepromenade

die geschichte spielt am zürichhorn, an der seepromenade und im kreis 8.

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 neues jahr

uiuiui, wie die zeit rennt. allen ein glückliches, gesundes 2017 mit vielen Abenteuern und viel kreativität.

nach dem letztjährigen NaNoWriMo-highlight auf Mallorca geht es jetzt weiter mit dem #autorenwahnsinn – eine challenge, während 31 tagen täglich etwas aus seinem autorenalltag zu zeigen. eine coole idee, allerdings habe ich tag 1 und tag 2 bereits „verschlafen“. andererseits: es ist nie zu spät, nicht wahr?

tag 1: ein bild, das ich mit meinem schreibjahr 2016 in verbindung bringe:

die #schreibnomadin auf Mallorca #NaNoWriMo16

tag 2: mit welchem projekt gehst du ins jahr 2017 (verrate uns den ersten satz):

„Die roten Zahlen auf dem Digitalwecker zeigten vier Uhr zwanzig an.“

tja, das waren also die ersten beiden tage der challenge #autorenwahnsinn. ich bin gespannt, wie konsequent ich weiter dabei bleibe. noch bin ich in den ferien und kann mich zwischendurch mit fb und so unterhalten. wie es nächste woche aussieht … finden wir noch raus, oder?

wir lesen uns.